Neues aus der Welt der württembergischen Religionspädagogik
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5. Digitalisierungsforum – Nachlese mit Fishbowl

Warum das 5. Forum Digitalisierung, das Jubiläumsforum, so besonders war. Eine persönliche Nachlese mit einem Augenzwinkern.

Danke, dass ich wieder hingehen durfte! Dieses Mal lautete das Thema: Digitalisierung und kirchliche Bildung.

Ein Thema, wie für mich gemacht: Ich arbeite im Bereich der Bildung und ich habe Söhne, die zur Schule gehen und zu Hause zocken – überall lockt die digitale Welt. Sie verführt, sie verheißt, sie leitet, u.a. bildet sie auch. Fasziniert lausche ich den Keynotes ebenso wie den Vorträgen in den Teilforen. Ich lasse Impulse auf mich wirken und mache mir meine eigenen Gedanken.

Cantico auf Leinwand.

Verschiedenes nehme ich mit, das einer Notiz bedarf. In loser Folge:

Ich finde die Lieder-App Cantico ganz nett. Allerdings ist das Singen im Chor mit einer Stimme aus dem Off gewöhnungsbedürftig. Nein, ich glaube, das mag ich nicht.

Neue Wortkombinationen und Verweise auf weiterführende Literatur lerne ich einige. Ich notiere beispielsweise: “Menschenfischer im weltweiten Netz”, “aktiv Suchender”, “Digitalisierung vs. Digitalität”, “Sinnüberschuss”, “digitale Ethik” und “digitaler Humanismus”, “Selbstregulation vs. Überwachungskapitalismus”, “Hatespeech” und “Cybermobbing”, “Amanda Todd”, “Ratlosigkeit stimulieren”, “Übergangsbewältigungskompetenz”, “Kulturpragmatismus”, “Vuja-de”, “der Kirche fehlen reichweitenstarke Influencer”, “Kinder mündig in die Welt entlassen”, “Haltung entwickeln”, “Denkschule ‘effectuation'”, “Retro-Welt” sowie “Prinzip Einfachheit”. Ich werde weiter forschen.

2. von rechts, sitzend: Friederike Wenisch.

Den Segensroboter teste ich, er bleibt mir fremd. So freue ich mich über den persönlichen Segen von Frau Rivuzumwami zum Schluss.

Neben den Inhalten spielt das Netzwerken, ganz analog und face-to-face, für mich eine große Rolle. Seit einigen Jahren schon darf ich im ptz arbeiten und kenne inzwischen eine Menge Leute. Immer wieder freue ich mich über Kontakte, die ich auffrischen oder neu knüpfen, über Gesichter, die ich nun einem Namen zuordnen kann. Ein analoger Mehrwert, der natürlich in die digitale, tägliche Arbeit einfließt.

2. von links: Carmen Rivuzumwami.

Und ich freue ich mich über einen besonderen Erstkontakt: Ich grüße einen Kollegen vom Haus Birkach, der wiederum neben unserer, mir bisher unbekannten, neuen Studienleiterin sitzt, was er ihr zu verstehen gibt, so dass sie und ich ins Gespräch kommen, so dass… Später sitzen wir sogar im Rahmen der Fishbowl kurzzeitig gemeinsam auf dem Podium. Lange Rede kurzer Sinn: Herzlich willkommen, liebe Friederike Wenisch @Frau Wenisch!

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung: (c) Thomas Ebinger

 

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