Schon wieder 3 neue Personen am ptz – neugierig?

Aller guten Dinge und Personen sind drei … Auch die drei Fragen vom letzten Mal haben wir unverändert gelassen. Die Neulinge bereichern schon unser aktuelles Gruppenbild (alle Fotos: G. Ziener). Und wer auf dem Bild jemand vermisst: Andreas Lorenz, unseren Dozenten für Elementarpädagogik, haben wir vor den Sommerferien verabschiedet.

Wer diesen Dreien selbst Fragen stellen will oder sie für Veranstaltungen buchen, findet die Kontaktdaten auf der Homepage von ptz und rpi hier: https://www.ptz-rpi.de/ptz/das-sind-wir/

Hannah Geiger, Referentin für Friedenspädagogik

Das war mein letzter Job: Tja, mein letzter Job hieß im Schwerpunkt studieren. Ich habe zuletzt an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg meinen Master in Religionspädagogik gemacht und parallel mein Referendariat absolviert. Mit acht Stunden Evangelische Religion war ich in Waiblingen an der Kaufmännischen Schule und der Fachschule für Sozialpädagogik der Ludwig-Schlaich-Akademie. Die bunte SchülerInnenmischung (BerufsschülerInnen unterschiedlichster Religionen bis Oberstufenklassen auf dem Weg zum Abitur) hat mich begeistert und angeregt, manchmal aber auch angestrengt …

Das ist mein liebstes Hobby: Ein allerliebstes Hobby habe ich nicht, aber das Lesen rangiert ziemlich weit vorne. Und dabei bewege ich mich in vielen Genres: Auf einen Wallander- oder Nesbo-Krimi darf gerne ein Literaturklassiker folgen. Zwischendurch kann auch eine Liebesschnulze reinrutschen, wenn dann wieder etwas Anspruchsvolleres kommt. Mein nächstes Buch wird die „Rückkehr nach Reims“ sein. Ansonsten habe ich momentan eher Lust etwas Neues zu probieren: Endlich Klavier lernen, wieder in einem Chor singen, eine neue Sportart testen … Wer weiß was ich die nächsten Monate ausprobieren werde.

Das wünsche ich mir: Ich wünsche mir, dass ich viele Menschen mit der Friedenspädagogik begeistern kann als wichtiges soziales, zivilgesellschaftliches und auch religionspädagogisches Thema. Meine SchülerInnen sagen manchmal ganz nüchtern und realistisch: „Frau Geiger, es wird niemals friedlich zugehen, und auch nicht gerecht. Damit müssen Sie sich abfinden“. Aber genau darum geht es für mich, dass wir uns eben nicht abfinden!

Ein Interview mit Hannah Geiger und Johannes Neudeck, der sich mit Hannah Geiger die Friedenspädagogik teilt, finden Sie auf der Homepage der Landeskirche: https://www.elk-wue.de/news/21092018-eine-besondere-verantwortung

Michael Pohlers, Referent für Christliche Sozialisation im familiären Kontext und Konfi 3

Das war mein letzter Job: Die Arbeitsstelle am ptz ist meine erste „richtige“ Tätigkeit nach dem Studium. Ende 2017 habe ich mein Masterstudium an der Uni Heidelberg für Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung abgeschlossen. Nebenbei (bis März 2018) war ich an der Uni Tübingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Religionspädagogik bei Prof. Dr. Friedrich Schweitzer beschäftigt, wo ich an den Studien „Jugend gefragt“ und „Jung – evangelisch – engagiert“ mitgearbeitet habe.

Das ist mein liebstes Hobby: Die Antwort ist sehr einfach: Ich spiele leidenschaftlich Basketball und verfolge mit großem Interesse die deutsche und europäische Liga. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die persönliche Betätigung hinter dem digitalen Konsumieren in letzter Zeit stark zurücktritt. Zudem verbringe ich meine freie Zeit neben der Arbeit am liebsten mit meiner kleinen Familie, genieße guten Kaffee oder verausgabe mich in unserem Garten.

Das wünsche ich mir:
… dass ALBA Berlin deutscher Basketballmeister und europäischer Pokalsieger wird.
… dass ich mit meiner Familie gut im Schwabeländle ankomme – wobei wir uns jetzt schon sehr wohl fühlen.
… dass Kirche weiterhin relevant in ihrem Sozialraum ist und für die jeweilige Nachbarschaft relevante Beziehungsmöglichkeiten bietet.

Maike Weiß, Pfarrerin und Studienassistentin

Das war mein letzter Job: Als Vikarin in der Kirchengemeinde Stuttgart Rohracker-Frauenkopf habe ich zweieinhalb Jahre die vielen Herausforderungen des Pfarramts kennengelernt: KonfirmandInnen im Mittagsloch zwischen 15.00 und 16.30 bei Laune gehalten, mit Grundschülern ab 7.45 die großen Fragen des Lebens verhandelt, Realschüler für ein Krippenspiel gecastet und bühnenreif bekommen und die Pfarramtsklassiker: Taufen, Trauen, Gottesdienste feiern, Beerdigen.

Das ist mein liebstes Hobby: Weniger ein Hobby, als vielmehr mein Zugang zur Welt ist das Radio. Mit dem BR2 radiowelt stehe ich auf und schlürfe dazu die erste Tasse Kaffee am Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre läuft Deutschlandradio Kultur und zum Kochen BBC Radio 6 aus dem Königreich und im besten Fall bringt mich mein Radio zum Singen und Tanzen.

Das wünsche ich mir: Ich wünsche mir Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit miterleben und begleiten zu können, der Kinder und Jugendliche mit ihren Lebensthemen abholt und sie mit Fragen, Geschichten  und Denkweisen in Berührung bringt, die ihr Leben reicher machen.

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